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Hilfe für Obdachlose

In vielen Städten im Osten der Ukraine herrscht eine große Armut und Arbeitslosigkeit. Viele Menschen werden zu Obdachlosen, haben wenig oder nichts zu Essen und verlieren alle Hoffnung.

Vor 15 Jahren zogen Grigorij und Olena Riasni in eine dieser Städte, um den Menschen zu helfen und ihnen durch die Bibel neue Hoffnung zu vermitteln. Sie begannen Menschen einzuladen und Gottesdienste zu feiern. Sehr schnell entstand eine kleine Gemeinde und auch einige Projekte wurden ins Leben gerufen, damit den Menschen dort geholfen werden kann.

Hintergrund

Die Stadt Brjanka ist keine Großstadt, doch sie zählte zu guten Zeit etwa 70.000 Einwohner. Es waren Dörfer, die in der Nähe der Kohlengruben entstanden sind und mit der Zeit zusammengewachsen sind. Kohle war eine Garantie für ein geregeltes Einkommen und ein gutes Leben. Mit der Zeit siedelten sich andere Betriebe an, die wiederum Arbeitsplätze geschaffen haben. In der Gegend sind weitere Städte entstanden, wie Stachanow und Altchewsk. Die geförderte Kohle wurde in der ganzen Sowjetunion verkauft. Mit dem Zerfall der Sowjetunion, kam auch der Zerfall in der Region. Der Absatzmarkt ist weggebrochen und so wurde eine Kohlengrube nach der anderen geschlossen. Die meisten Menschen haben ihre Arbeit verloren und die Armut machte sich breit. Wer konnte, hat die Region verlassen. Einige Stadteile starben fast völlig aus. Schulen, Bibliotheken, Kindergärten und Krankenhäuser wurden geschlossen. Menschen haben ihre Häuser einfach verlassen und zogen in andere Regionen.

Es spielte keine Rolle, ob sie eine gute Ausbildung hatten oder nicht - es gab keine Arbeit mehr.

Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit machte sich breit. Kriminalität und Sucht waren auf den Vormarsch. Einige Menschen haben alles verloren und landeten auf der Straße. Angebote an leer stehenden Häusern gab es viele. Am Tag suchten diese Menschen etwas Essbares auf der Mülldeponie, wo mit der Zeit einige "sesshaft" geworden sind.

Obdachlosenheim in der Gemeinde

Der Dienst durch Grigorij und Olena wurde zum Gesprächstema der Menschen in der Stadt und der Stadtverwaltung. Viele kamen in die Gemeinde und suchten Hilfe und Übernachtungsmöglichkeiten und die Stadtverwaltung unterstützte diesen Dienst der Gemeinde. Sie gab der Gemeinde ein zweistöckiges Gebäude, das seit Jahres leer stand. Mit Spenden von Hoffnungsträger Ost wurden die Zimmer komplett saniert und mit Möbel ausgestattet.

Bis zu 40 Menschen können dort vorrübergehend ein neues Zuhause bekommen. Unter der Leitung von Grigorij und Olena entstand ein Team von Mitarbeitern, die diesen Menschen rund um die Uhr helfen. Viele Obdachlose haben das Zentrum nur besucht, um sich einmal duschen zu können und evtl. bessere zu Kleidung bekommen. Einige wollten aber auch einen Ausweg aus ihrem Leben auf der Straße. Sie waren bereit den geregelten Tag mit vielen Aufgaben zu akzeptieren. Durch den Dienst der letzten Jahren sind Hunderte Menschen Christen geworden und haben ein völlig neues Leben begonnen.

Für diese Menschen wurde ein weiteres Haus erworben, wo sie ihren Alltag selber gestalten können und eine kleine Landwirtschaft betreiben. Das hilft ihnen und anderen Menschen auf der Straße.

 

Obdachlose auf den Mülldeponien

Obdachlose, die in das Obdachlosenheim kamen, erzählten von ihren Freunden, die auf den Mülldeponien leben. Grigorij und Olena wollten mehr wissen und besuchten die Mülldeponien der Städte Brjanka, Stachanow und Altchewsk. Sie fanden dort Menschen, die von Müll lebten. Sie sammelten nach essbaren und nach Rohstoffen, wie Plastik, die sie für wenig Geld verkaufen konnten. Einige Menschen haben sich Gruben in den Müll gegraben und dort auch im Winter gelebt. Es waren Menschen, die jegliche Hoffnung und Würde verloren haben. Sie haben den Glauben an das Gute verloren und waren die Ausgestoßenen der Gesellschaft.

Grigorij und Olena sahen in diesen Menschen mit den Augen Gottes und nannten sie "Juwelen Gottes". Die Arbeit unter den "Bewohnern" der Mülldeponien hat ihren Lauf genommen. Sie haben Spenden gesammelt, um warme Mahlzeiten für die Bedürftigen vorzubereiten. Sie besuchten sie, gaben ihnen was zu essen und Kleidung. Sie haben sie in ihre Gemeinde eingeladen. Durch diesen Dienst haben viele Menschen überlebt, einige kamen in das Obdachlosenheim, wo ihr Leben sich verändert hat.