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Moldawienreise Tag 6 (Frauengefängnis)

January 9, 2018

Heute war der gefühlt kälteste Morgen, aber der Himmel war klar und die Sonne vermochte bald einmal die Temperatur etwas anzuheben. Nach dem Frühstück haben wir den Bus mit den gestern gepackten Tüten geladen und haben uns Richtung Frauengefängnis aufgemacht. Von den Autos durfte nur dasjenige mit den Geschenken reinfahren und wir mussten einzeln zur Leibesvisitation beim Eingang. Dort haben wir auch unsere Pässe abgegeben und auch sonst durfte man fast nichts auf Sicht tragen; kein Geld, kein Telefon, etc.

 

Im Gefängnis ist über die Jahre eine kleine christliche Gemeinde entstanden und man sieht das den Frauen wirklich an. Denjenigen die mit Gott eine persönliche Beziehung leben, sieht man eine grosse Freude an - sie sagen uns dass sie trotz Gefängnis frei sind, Freiheit im Herzen haben. Die Leiterin dieser Gemeinde (wohlgemerkt eine verurteilte Straftäterin, seit 17 Jahren im Gefängnis) kam auf uns zu und umarmte die ihr bekannten Leute aus unserer Gruppe gleich. Im Untergeschoss des Wohngebäudes gibt es einen etwas höheren Kellerraum mit einer kleinen Bühne, wo wir ein Programm mit Liedern und Botschaften dargebotenen haben. Die Frauen (der Raum war bis zum Schluss proppevoll) hörten aufmerksam zu und viele klatschten bei den Liedern begeistert mit.
All jene Frauen, die eigene Kinder jünger 3 Jahre haben, wohnen mit ihnen in einem separaten Gebäude. Sobald sie 3 Jahre alt sind, verlassenen die Kinder das Gefängnis und somit auch die Mutter und werden bis zu ihrer Entlassung anderswo untergebracht. Für diese Kinder gab es heute auch noch eine Veranstaltung, das aber später. In einem Essraum wurden die Kisten mit den Geschenktüten aufgestellt und etwa 300 Frauen durften sich ein Geschenk abholen. Für die Insassinnen im Hochsicherheitstrakt haben wir Geschenke da gelassen. Parallel dazu hat Anita Stalder für die kleinen Kinder ein Puppentheater vorgeführt.

Wieder aus dem Gefängnis raus, Pass in der Tasche, wurde in einem Nebengebäude das Theater den in der Nähe wohnenden älteren Kinder der Frauen, und den Kindern der Gefängnismitarbeiter vorgeführt und im Anschluss konnten wir noch 80 Päckli weitergeben.

So haben wir uns relativ früh auf den Heimweg gemacht und einen ruhigen späteren Nachmittag verbracht. Ich habe eine Gruppe in das Geschäft für Süssigkeiten (bucuria) begleitet, wo sie so richtig genüsslich eingekauft haben. Morgen ist der freie Tag und ich hoffe so richtig ausschlafen zu können, denn Frühstück gibt es erst um 10:00 Uhr.

 

Bemerkung: Aufgrund der Auflagen des Gefängnisses dürfen wir leider keine Bilder vom Gefängnis oder Gefängnisinsassinnen veröffentlichen.

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