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Moldawienreise Tag 7 (Freier Tag)

January 10, 2018

Wie gestern schon angekündigt, konnten wir heute länger liegen bleiben. Im allgemeinen ist unser Programm etwas ruhiger geworden als in den ersten Tagen. Morgen gilt es zwar noch die längste Strecke zum Kinderheim in Ceadir Lunga zurückzulegen, aber dazu haben wir ja wieder etwas Energie getankt.
Die meisten von uns nutzten den heutigen Tag um ein Patenkind zu besuchen und ohne Stress ein bisschen mehr Zeit mit ihnen zu verbringen. Der Rest blieb in der Stadt, wo wir mit dem Bus ins Zentrum fuhren, verschiedene Plätze besuchten und hier und da etwas einkauften. Es war trotz der Kälte ziemlich viel los und der grosse Markt ist immer wieder einen Besuch wert, weil es dort von Kinderspielsachen über Schmuck, Kleidern, Käse, Fisch und Fleisch bis hin zu Motorsägen alles zu kaufen gibt. Das Mittagessen in Andys Pizza war ganz amerikanisch oder westeuropäisch und für CH-Verhältnisse sehr günstig. Der Burger mit Pommes kostet gerade mal 80 Lei (sFr. 4.50) aber für den Durchschnittsmoldawier ist das zu teuer. Benzin ist mit 1.- pro Liter auch viel günstiger, aber der Moldawier (sofern er ein Auto hat) tankt nicht voll, sondern vielleicht für 3 Franken, weil es heute nicht für mehr reicht.
Es ist auch ein grosser Unterschied, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt - viele Familien auf dem Land müssen mit lediglich 50 Franken im Monat auskommen, aber als Taglöhner auch nur im Sommer, denn im Winter findet kaum einer Arbeit. In der Stadt ist es wiederum einfacher, Arbeit zu finden aber dafür ist das Leben viel teurer. So erstaunt es nicht, dass wer kann, das Land verlässt oder für ein paar Monate die Familie zurücklässt, um im Ausland Arbeit zu suchen. In den Dörfern sind es deshalb oft die Grosseltern, die sich so gut es geht um die Kinder kümmern.

Durch Fernsehen und Internet wird vielen Menschen suggeriert, das in Westeuropa das Gold quasi auf der Strasse liegt. Aber wir hören auch von immer mehr Menschen, die Mal in der Schweiz waren und so erlebten, welcher Leistungsdruck herrscht. Sie sind meist sehr motiviert, zurück im Heimatland ihren Beitrag zu leisten.
Leider ist Moldawien immer noch nicht aus der Abwärtsspirale raus - und grosse Probleme wie Korruption und Menschenhandel müssen angegangen werden.
Mit der ganzen Digitalisierung gibt es aber auch neue Möglichkeiten, den Menschen hier Zugang zu neuen "Märkten" zu vermitteln. Arbeiten am Computer sind meist unabhängig vom Ort, wo die Menschen leben - und so können für uns "günstigste" Arbeitsplätze hier den Menschen ein gutes Einkommen generieren.

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