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Moldawienreise Tag 8 (Kinderheim Ceadir Lunga)

January 11, 2018

Heute hatten wir die längste Fahrt innerhalb Moldawiens. Wir sind ca. 2,5 Stunden in den Süden nach Ceadir Lunga gefahren. Zunächst haben wir Vorort die Gruppe aufgeteilt um dann in kleinen Gruppen zu Hausbesuchen zu fahren. Wir waren mit einem Mitarbeiter unterwegs der, voller Feuer in seinem Herzen, uns schon im Auto mit gebrochenem Deutsch von seiner Arbeit Vorort erzählte. Unter anderem, dass er für die Familie die wir besuchten Holz für den Winter organisierte. Als wir bei der Familie ankamen gingen wir durch den matschigen und voller unterschiedlicher Dinge zugestellten Hof. Dann haben wir uns zusammen in einen kleinen Raum in der Hütte gedrängt, die aus drei Zimmern bestand. Zunächst wirkte es für moldawische Verhältnisse ganz normal. Die Fenster und Türen wirkten sehr neu und "modern". Doch dann wurden uns Schritt für Schritt von der Familie die Augen geöffnet. Als wir Licht anmachen wollten, damit die vier Kinder die Geschenke sehen können die wir ihnen mitgebracht haben, fingen die Eltern an zu erzählen. Sie hatten keinen Strom und das schon seit einem halben Jahr. Die Schulden wachsen immer mehr und sie wissen auch nicht wie sie diese bezahlen sollen. Die Mutter muss zuhause bei dem jüngsten einjährigen Kind bleiben und der Vater kann mit seinen Gelegenheitsjobs die Schulden nicht abbezahlen. Auch mit dem Holz zum heizen müssen sie sparen, weswegen sie nur einmal morgens und einmal abends heizen.

Zum Schluss erfuhren wir noch, dass das Haus schon über 50 Jahre alt ist und auf keinem richtigen Fundament gebaut wurde.  Trotzdem hatten wir eine sehr gesegnete Zeit und durften sehen wie sehr sich die Kinder über unsere Weihnachtsgeschenke gefreut haben.

Nach einer kurzen Stärkung in der Gemeinde in Ceadir Lunga fuhren wir in das Kinderheim vor Ort. Wir durften erleben, wie uns die Kinder voller Freude und Energie begrüssten. Man hat sofort gespürt, dass in dem Kinderheim eine tolle Atmosphäre  herrscht. Die Kinder waren locker und lebendig. Sie waren zwar gehorsam, aber keinesfalls eingeschüchtert. Nach unserem kindgerechten Gottesdienst gab es dann für alle Kinder ein Weihnachtspäckchen und sie durften in ihre Zimmer gehen um es auszupacken. Die Kinder die einen Sponsor haben, blieben bei uns und bekamen, nachdem sie einen Dankesbrief geschrieben haben, auch ihre Patenpäckchen. Die Freude war sehr gross. Einige konnten einfach nicht begreifen, dass es jemanden gibt der an sie denkt und ihnen extra ein persönliches Paket geschickt hat. Auch ich durfte meine beiden Patenkinder wiedersehen und ihnen mein persönliches Geschenk überreichen. Schon zuvor hingen sie ständig an meinen Händen und wenn nicht, lächelten sie mir aus der Ferne zu. Nachdem die Zeit im Kinderheim vorbei war, fiel es mir sehr schwer sie gehen zu lassen. Vor allem nachdem sie mir erzählten, dass sie neben ihrem Bett ein Foto von mir stehen haben und jeden Abend für mich beten. Das hat mich sehr berührt.

 

 

 

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