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Ukrainereise Tag 10 (Krasnogovovka)

January 15, 2018

Der ukrainische Winter ist nun wirklich bei uns eingetroffen und über die Nacht ist es noch um ein paar Grade abgekühlt. Den ganzen Tag über schneite es wunderschön.

Am Morgen besuchten wir eine Schule in dem kleinen Dorf Krasnogovovka unweit von Awdejewka, wo ca. 400 Menschen wohnen. Heute war der erste Schultag nach den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen. Von den 65 Kindern waren an diesem Tag jedoch nur ca. 25 Kinder in der Schule, denn ein Großteil der Kinder war krank und konnte leider nicht kommen.
Der Grund könnte durchaus die Kälte in dem Schulgebäude sein. Wegen eines Raketeneinschlages vor über einem Jahr wurde das Heizungssystem zerstört. Es ist bereits der zweite Winter ohne Heizung, obwohl das Dorf auch Unterstützung von der EU erhält und es war bitterkalt. Doch an die Kälte im Gebäude hätten sie sich gewöhnt, wenn nur nicht mehr geschossen werden würde - so erzählte uns eine Lehrerin. Trotz der Kälte, sagte uns eine Schülerin, dass sie die Schule liebe und sie es hier sehr gemütlich findet, was auch ein Verdienst der engagierten Lehrer ist.

Die anwesenden Lehrer, Eltern und Schüler verfolgten das Programm und die Lieder mit großer Aufmerksamkeit und waren aktiv bei der Sache – alle dick eingepackt in Winterjacken.

Nach dem Programm lernten wir die Deutschlehrerin Walentina und ihre Schülerin Sofia kennen, die uns die Schule zeigten: die Sporthalle, die Klassenräume für den Werk- und Deutschunterricht. Walentina unterrichtet bereits 30 Jahre lang an der Schule und kommt ursprünglich auch aus Donezk. Man spürte ihre Freude an der Arbeit mit den Kindern und an der Sprache und sie erzählte uns von ihrem Deutschunterricht, wo sie auch die Bibel als Lesebuch verwendet. Das war eine schöne Begegnung für beide Seiten.

Gleich im Anschluss besuchten wir noch drei Familien im Dorf, die in sehr armen und einfachen Verhältnissen leben.

Eine Mutter musste an diesem Tag ihre Tochter aus dem Krankenhaus holen, da sie kein Geld mehr hatte, um für die Medikamente und die Behandlung zu bezahlen. Das Krankenhaus hatte sie nach Hause geschickt. Genau zu diesem Zeitpunkt haben wir sie gerade besucht und uns spontan entschlossen die Kosten zu übernehmen. Die Frau war total überwältigt und fing an zu weinen: „Ihr habt einen so großen Gott, an diesen Gott möchte ich auch glauben.“

Es wurde uns wieder bewusst, wie wichtig es ist, Gottes Wort gemeinsam mit der praktischen Hilfe zu den Menschen zu bringen.

 

Heute Nachmittag haben wir ein bisschen freie Zeit für Gespräche, zum Schnee schippen und um uns etwas auszuruhen. So viel für heute – unserem vorletzten Tag in Galizinowka.

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