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Moldawien letzter Tag

January 14, 2019

Ceadir Lunga – ein Kinderheim mit Vision

 

Moldawien ist ein kleines Land, in dem aber nicht nur rumänisch sprechende Einwohner zu Hause sind, sondern auch viele Russen, Ukrainer, Bulgaren und Gagausen. Ceadir Lunga liegt mitten im russisch geprägten Gagausien.

Am Vormittag besuchten wir einige am Existenzminimum lebende Familien, um deren Kinder mit Geschenken zu erfreuen. In einer Familie verstarb die Mutter vor einigen Jahren im Alter von nur 34 an Krebs. Der Vater arbeitet immer mal wieder in Russland, da es vor Ort kaum Arbeitsmöglichkeiten und keine nennenswerten Sozialleistungen vom Staat gibt. So leben die drei Kinder zwischen vier und 14 Jahren bei der Großmutter. Wie dieser Familie geht es vielen in Moldawien – Eltern arbeiten im Ausland und die Kinder werden von Großeltern versorgt. In einer anderen Familie war die Mutter zu Tränen gerührt, da wir gekommen sind und Geschenke gebracht haben.

Danach fuhren wir in das Kinderheim von Ceadir Lunga, einer größeren Stadt, in dem derzeit 52 Kinder leben. Im Jahr 2011 waren dort noch etwa 200 Kinder, jedoch musste die Anzahl der Kinder aufgrund von Sparmaßnahmen der Regierung und Druck aus dem Ausland reduziert werden.

Wir trafen auf eine sehr engagierte Heimleitung, die ein Herz für die Kinder und die Vision hat, den Kindern ein Zuhause zu bieten und sie nicht nur irgendwie zu verwahren. Besonders für diejenigen in der Gruppe, die das Heim schon mehrere Jahre regelmäßig besuchen, ist die positive Entwicklung unverkennbar. Die Geschenke für dieses Heim wurden von einer Schule in Deutschland gespendet, die von den schenkenden Schülern durch Handabdrücke und Namen einzigartig gemacht wurden. Die Kinder und das Personal waren sehr bewegt, und sie haben sich immer wieder aus ganzem Herzen im Chor mit dem russischen „спасибо“ [zpaziba] bedankt.

Am Ende des Tages wurden wir mit einem Neujahrs-Feuerwerk verabschiedet und fuhren nach einem bewegenden Tag wieder zurück.

 

 

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