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Moldawien - Tag 3 (Di)

January 7, 2020

Gut 2 Stunden Autofahrt Richtung Norden brachten uns heute in das Dorf Cioropcani. Von weitem konnten wir eine große Menschenmenge erkennen. Die Kinder des Ortes mit ihren Eltern warteten schon sehnsüchtig auf uns. Sie mussten sich aber noch gedulden, bis ihre Weihnachtsfeier beginnen konnte, denn zuerst wurden wir mit einem fürstlichen Mittagessen bewirtet.

Für eine Feier im örtlichen Kulturhaus aus Sowjetzeiten war es heute zu kalt, so dass man kurzerhand ins Bürgerhaus umziehen musste. Dort konnte keiner frieren, denn es waren so viele Kinder in dem Raum, dass es ganz von alleine warm wurde. Vor allem ist immer wieder erstaunlich, wie viele Menschen noch in einen Raum passen, der längst gefüllt zu sein scheint. Dicht gedrängt lauschten die Kinder der Weihnachtsbotschaft, sangen begeistert Lieder und warteten geduldig auf das Ende der Veranstaltung.

 

Dann gab es Päckchen! Die vielen Kinder und ihre Eltern strahlten vor Freude über ihre Geschenke, die schon einen weiten Weg durch halb Europa hinter sich haben. Dankeschön auch an alle fleißigen Strickerinnen, die warme Socken, Pullover, Schals und Mützen gefertigt haben. Besonders die Mütter waren begeistert über solche Geschenke.

 

In Cioropcani leben viele Familien unter Voraussetzungen, die man sich in Deutschland kaum vorstellen kann. Einer Familie brach im vergangenen Sommer ihr Haus sprichwörtlich zusammen. Jetzt leben sie im Haus einer verstorbenen Frau. Es ist dort sauber und ordentlich, aber sie haben nur 3 Jahre Zeit, das Haus zu bezahlen. Sonst stehen sie wieder auf der Straße. In einer anderen Familie war der Vater zwar daheim, aber er lag betrunken im Bett, als die Gäste kamen. Eine Frau Anfang 30 hat kürzlich ihren Mann verloren. Nun hat sie 3 Kinder, ihre Mutter und ihren behinderten Bruder alleine zu versorgen.

 

 

Der Bürgermeister und der Pastor der Gemeinde arbeiten gut zusammen und versuchen, Not zu lindern, wo immer es möglich ist. Es war uns eine Ehre, durch unsere Besuche Menschen zu ermutigen und ihnen durch die Weihnachtsbotschaft Hoffnung zu machen. Dafür lohnt sich auch ein weiter Weg auf abenteuerlichen moldawischen Straßen.

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